Pflanzung
Der Pflanzvorgang erfolgt mithilfe von Zangensetzelementen, die strahlenförmig auf einer großen Metallscheibe angeordnet sind. Dreht sich die Scheibe und kommt eines der Zangensetzelemente in senkrechte Position, wird das Steckholz über einen Hydraulikzylinder in den Boden gedrückt.
Dieses innovative Stecksystem ermöglicht das direkte Ausbringen von Steckhölzern ohne vorher Pflanzfurchen zu ziehen. Dadurch bekommt er einen optimalen Bodenschluss und kann optimal gegen Austrocknung und Mäusefraß geschützt werden.
Die Setzmaschine kann sowohl doppel- (75 cm) als auch einreihig (bis 250 cm) eingesetzt werden.
Gerne übernehmen wir für Sie die komplette Anpflanzung.
Aus eigener Erfahrung und auf die Empfehlung von Versuchsanbauten in Deutschland können wir Ihnen folgende Pappel- Steckhölzer anbieten:
Intersektionelle Hybriden (Schwarzpappel x Balsampappel)
Populus maximowiczii x P. nigra
Max 1 Registrierzeichen: 06 2 900 01 3124
Max 3 Registrierzeichen: 06 2 900 01 3124
Sektion Tacamahaca (Balsampappeln)
Populus maximowiczii x P. trichocarpa
Androscoggin Registrierzeichen: 06 2 900 01 3034
Hybride 275 syn. NE 42 Registrierzeichen: 06 2 900 01 7004
Anforderungen an die Steckhölzer / Stecklinge, die von uns darüber hinaus garantiert werden:
- frische einjährige Triebe aus dem Winter 2012
- Steckholzlänge mindestens 20 cm
- Kopfdurchmesser der Steckhölzer mindestens 8 mm, i.d.R. 10-30 mm
- mindestens 3 gut entwickelte Knospen pro Steckholz
- gerade gewachsen, ohne Beschädigung der Rinde o. ä.
Bei einer großflächigen Nutzung sollten nach Empfehlung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Klone in Mischung angebaut werden. Damit kann auftretender Schadbefall (Insekten, Pilze) durch blockweise Mischung vorgebeugt werden.
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Pflege
Beikrautregulierung mit Reihenfräse
Die Pflegemaßnahmen auf Energieholzplantagen beschränken sich im wesentlichen auf das erste und zweite Jahr nach der Pflanzung. Nach der ersten Ernte hat sich das Wurzelwerk der Bäume so stark im Boden etabliert, dass die Begleitvegetation rasch ausgedunkelt wird.
Für die Begleitkrautkontrolle wird eine Kombination aus mechanischen und chemischen Behandlungsmaßnahmen empfohlen. Die Vorteile der mechanischen Pflegemaßnahmen bestehen nicht nur in der besseren Umweltverträglichkeit, sondern auch in der Begünstigung des Wurzelwachstums durch Bodenlockerung.
Die Reihenfräse, die die KTG- Gruppe im Einsatz hat, stammt von dem italienischen Hersteller COMEB. Diese Typenreihe, Modell FPSRXA, ist für schwere Böden ausgelegt. Die Maschine besitzt mehrere Fräskörper, die je nach Reihenabstand variiert werden können. Der Durchlass der Fräse beträgt rund 70 cm. Eine Überlastkupplung schützt die Fräse vor Schäden. Die Arbeitstiefe kann variabel eingestellt werden. Sie sollte nicht mehr als 10 cm betragen.
Wir übernehmen für Sie mit unserer Spezial- Reihenfräse die mechanische Unkrautregulierung.